Shigatse 

Liveticker - Reisebericht: 

Freitag, 14.09.2012

und 20 km vor Shigatse führt ein kleiner Abstecher zum Kloster Shalu (auch Zhalu). Es besitzt ein einzigartiges, originales Dach aus glasierten türkisfarbenen Ziegeln im chinesisch-mongolischen Pagodenstil sowie Wandmalereien des 14. Jh. Für uns war die Dachfarbe etwas schwierig zu erkennen, da das Dach sehr bewachsen war. Die Wandmalereien waren sehr schön, aber aufgrund der Verrußung durch die Kerzen dunkeln diese im Laufe der Jahrhunderte stark nach und müssen dann erst wieder restauriert werden. Eine Lackschicht über den Wandmalereien schützen diese in fast allen Klöstern, so dass sie schon sehr lange sehr gut erhalten bleiben. Die Wandmalereien in diesem Kloster gehören allerdings zu den schönsten Tibets.

Bekannt wurde Shalu auch als Ausbildungszentrum von sogenannten Tranceläufern (Lungompa), die mehrere Tage riesige Strecken in gleichmäßigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten. Die Novizen machten außerordentlich schwere Atemübungen und mussten monatelang mit gekreuzten Beinen meditieren. Im Zentrum der stets vor der Außenwelt geheim gehaltenen Ausbildung stand nicht die Entwicklung der Muskeln, sondern der psychischen Kräfte, die bei den Tranceläufern eine Unempfindlichkeit gegen die Schmerzen bewirkte und es ihnen ermöglichte, weite Entfernungen zurückzulegen.

 

Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Shigatse an. Shigatse, die zweitgrößte Stadt Tibets, die rund 270 km von Lhasa entfernt auf einer Höhe von nahezu 3.836 m liegt. Leider ist der tibetische Charakter der Stadt durch den Bau der chinesischen Vorstadt weitgehend zerstört worden. Breite Straßen mit den üblichen gläsernen oder weiß gekachelten Bürobauten, Kaufhäusern und Wohnblocks bilden am Südrand des Droma Ri („Berg der Tara“) ein recht einfallsloses Gitternetz, aber der weithin sichtbare Dzong und die funkelnden Dächer der Klosterstadt Tashilhunpo lassen ahnen, dass die Stadt mehr als nur chinesischen Beton zu bieten hat.

Die erste Siedlung entstand im 13. Jh. Ab 1565 bis 1642 war Shigatse der Sitz der Könige von Tsang. 1642 nahm der („Große“) 5. Dalai Lama im Dzong von Shigatse die ihm von Gushri Khan (mongolischer Herrscher) offerierte politische Macht über Tibet an. Die Zentralregierung übte meist nur wenig oder gar keinen Einfluss aus. Nachdem der Mandschu-Kaiser den Panchen Lama (u.a. Lehrer des Dalai Lamas) 1728 sogar offiziell zum politischen Oberhaupt von Tsang und Westtibet ernannt hatte, blieb dessen politische Macht bis zum Einmarsch der Chinesen 1959 ungebrochen. Heute ist Shigatse eine moderne Stadt. Nur wenig weist auf seine bewegte Geschichte hin. Die Stadt hat rund 80.000 Einwohner. Die Einwohnerzahlen sind zumeist Schätzungen. Die chinesische Regierung möchte die wahre Zahl nicht veröffentlichen, da der Zuwachs ausschließlich aus chinesischen Zuwanderern und Militärs mit ihren Familien besteht. Schätzungen besagen, dass aktuell auf einen Tibeter zwei Chinesen kommen. Die Tendenz ist steigend. Viele Chinesen finden die Entwicklung in ihren Heimatprovinzen derart negativ, dass sie sich zur „Auswanderung“ nach Tibet entschließen und hier auf neue Möglichkeiten hoffen. Vielleicht möchten die Chinesen, wenn sie ihre Umwelt endgültig zugrunde gerichtet haben, nach Europa auswandern? Vielleicht kommt vorher aber noch Indien oder Afrika!? Dann verteilt es sich mehr...

 

Wir bezogen unser Zimmer in einem renovierten Hotel, das wunderbar große Zimmer hatte, sauber und gepflegt war mit einem schön ausgestatteten Bad und 24h warmes Wasser!!! Wohlfühlfaktor vorhanden. Wie schön, dass zwei Nächte in diesem Hotel auf uns warteten… Die Freude auf Internet wurde getrübt. WLAN von ChinaNet nur gegen Anmeldung und Bezahlung – Nö! Das Internetkabel im Zimmer war eine Attrappe. Aha! Nach kurzem Auspacken ging es auf die Suche nach Wasser und vielleicht einen Cappuccino? Die Nachfrage im Hotel nach einem Cafe endete in einer kleinen Odyssee, an deren Ende wir in einem kleinen Cafe um die Ecke im 1. Stock strandeten. Wir hockten in einem heruntergekommenen Gastraum und harrten der Dinge, die da auf uns zukommen sollten – um genau zu sein: ein süßer Nespresso-Cappuccino. Für mich war es ganz okay. Manfred kommentierte nur: „Nicht trinkbar!“.

So ging es zurück zum Hotel mit zwei 1,5 Liter-Flaschen, die erst einmal unter die Dusche mussten (vom Straßenverkäufer). Um18.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Abendessen. Das Abendessen fand in einem Restaurant statt, bei dessen Betreten wir feststellen mussten, dass hier die Touristen der gesamten Stadt abgefertigt werden. Wir wurden nicht nur in einem kleinen Nebenraum mit beengten Verhältnissen (was eine Essen mit Stäbchen zu einer Herausforderung macht, aber man knüpft körperliche Kontakte mit seinem Nachbarn ;o) ) „gestopft“ , sondern das chinesische Buffet war leidlich und sehr schnell „abgefressen“. Es wurde nicht mehr nachgelegt. Der Unmut in der Gruppe stieg. Unser Reiseleiter hatte noch drei separate Gerichte geordert, wodurch das Essen einigermaßen hinnehmbar war. (Für mich allerdings nicht, da ich nicht die erste Nacht mit Hunger aufwachte.) Die Nacht war einigermaßen gut. Der Körper merkte, dass man aktuell etwas niedriger an Höhe war.

 

 

Samstag, 15.09.2012

Das Frühstück wurde in einem Nebentrakt – einmal über den Hof laufen – serviert. Es gab viel chinesisches Frühstück (Suppe, Nudeln, warmes Gemüse, Bohnen, Kartoffelplätzchen, Reisbrei) und ein wenig kontinentales Frühstück (Toast, süße Teilchen, Marmelade, Rührei/Omelette) – die unter uns europäische Ecke genannt. Dazu gab es schwarzen Tee und Kaffee. Eingenommen wurde das spärliche Mahl an runden chinesischen Tischen. Der Service war grauenhaft und nach dem Frühstück stank man wie eine Frittenbude.

9.30 Uhr Abfahrt zu Tashilhunpo. Die Klostergründung des „Bergs des Glücks“ erfolgte 1447. Der Klostergründer und sein Nachfolger wurden posthum zum 1. und 2. Dalai Lama ernannt, während die ihnen folgenden Äbte rückwirkend zum 1. – 3. Panchen Lama erklärt wurden. (So fing alles an…) Der 4. Panchen Lama erhielt seinen Titel aus Dankbarkeit seines Schülers, dem „großen“ 5. Dalai Lama und war folglich der erste amtierende Panchen Lama, der diesen Titel trug. Der Panchen Lama hatte weniger Einfluss in der Zentralregierung als der Dalai Lama, der nominell die volle geistige und weltliche Macht über das Land inne hatte. Da der Panchen Lama aber als Reinkarnation des hierarchisch viel höher stehenden Amitabha (Buddha des Unendlichen Lichts) angesehen wird, der Dalai Lama hingegen „nur“ als Inkarnation des Bodhisattvas Avalokiteshvara, lag in seiner Ernennung schon der Keim künftiger Kompetenzstreitigkeiten.

Die Provinz Tsang regierte der Panchen Lama nahezu autonom. In der Politik spielten die Chinesen die beiden Häupter nicht selten gegeneinander raus, und noch heute spaltet sich Tibet in die Anhänger des Dalai Lama, die die Unabhängigkeit oder wenigstens eine weitreichende Autonomie ihre Landes fordern, und die eher dem Panchen Lama zugeneigten Tibeter, die eine Annäherung an China befürworten.

Der 10. Dalai Lama war ein Kritiker Chinas Politik und so stand er nach seiner politischen Gefangenschaft bis 1978 unter Hausarrest. Am 28.01.1989 starb der Panchen Lama im Alter von nur 51 Jahren in Shigatse an Herzversagen. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass er gerade erst einen Stupa mit sterblichen Überresten des 5. bis 9. Panchen Lama eingeweiht hatte. Dabei weilte er in Tashilhunpo, seinem eigentlichen Amtssitz, den er seit der Besetzung Tibets durch China nur selten hatte besuchen dürfen, und so verbreitete sich in Windeseile das Gerücht, dass dem Tod mit Gift nachgeholfen worden sei. Tibet stand damit wieder inmitten einer Tradition politischen Ränkespiels, in dem alle Beteiligten bis zum Äußersten gehen. Beijing (Peking) bediente sich der seit mehr als 2000 Jahren bewährten Praxis, „einen Barbaren durch einen anderen auszuspielen“, in diesem Fall die Anhänger des Panchen Lama gegen die Anhänger des Dalai Lama. China weiß wohl, dass die Tibeter politisch nicht so harmonisch an einem Strang ziehen, wie es im Westen oft erscheint.

Nach dem Tod des 10.Panchen Lama war die Frage nach seiner Nachfolge für die kommunistische Führung von zentraler Bedeutung. Deshalb mischte sie sich aktiv in die Wahl ein. Dabei ging es in zweiter Linie um den Panchen Lama, der lange nicht das Ansehen genießt wie der Dalai Lama. Im Visier hatte sie vielmehr das Procedere um die Nachfolge des Dalai Lama, der inzwischen über 60 Jahre alt ist. Denn so wie dem Dalai Lama offiziell die Aufgabe zukommt, die Suche nach der Reinkarnation des Panchen Lama zu leiten, ist es umgekehrt der Panchen Lama, der für die Suche nach der Reinkarnation des Dalai Lama zuständig ist. Also kann es nur im Interesse Beijings liegen, eine „folgsamen“ Panchen Lama zu haben, um Tibet ein für allemal an China zu binden. Wohl deshalb verschwand der vom Dalai Lama bestätigte und ausgewählte Panchen Lama, ein kleiner Junge von noch nicht einmal zehn Jahren, während alle Bildnisse des Dalai Lama aus Tibets Tempeln entfernt und durch Bildnisse des „offiziellen“, inzwischen von Beijing ausgesuchten und neu gekürten Panchen Lama ersetzt werden mussten.

In der weitläufigen, gut 300.000 qm großen Klosteranlage am Fuße des Droma Ri, dessen Form die Arme und Brust einer schützenden Tara darstellen soll, leben heute rund 800 Mönche, darunter etwa 100 Novizen. In der Blütezeit studierten und lebten hier 5.000 Mönche und zur Zeit der Besetzung Tibets 1959 immerhin noch 3.700. Mit der beginnenden innenpolitischen Liberalisierung konnte der 10. Panchen Lama seine Residenz 1980 wieder in ein religiöses Zentrum verwandeln, und schon im selben Jahr lebten hier über die Hälfte der gesamten Mönche Tibets, damals allerdings nur ein paar Hundert. Heute ist Tashilhunpo das größte aktive Kloster Tibets.

DAS „Markenzeichen“ des Klosters ist der 26,20 m hohe Zukunftsbuddha, der sich in der Maitreya-Halle erhebt. Er wurde zwischen 1906 und 1916 im Auftrag des 9. Panchen Lama von gut 900 Handwerkern erschaffen. Insgesamt wurden 11.000 kg Bronze und 229 kg Gold verbaut. Der Wahnsinn! Das von außen wie ein Fort anmutende Gebäude wurde zwischen 1914 und 1918 um die Skulptur herum gebaut. Die Innenwand ist mit 1.000 Maitreyas geschmückt, die mit Goldlinien auf rotem Grund gemalt wurden. Man kann die Skulptur – wie meistens - umrunden (im Uhrzeigersinn !) und sieht dann die mächtigen Bronzeplatten, die die Statue zusammenhalten.

Da PRO Halle Y 75 – 150 (= EUR 10,00 -20,00) Fotogebühr aufgerufen wurden, verlor Manfred schlagartig die Lust am Fotografieren und stellte dies umgehend ein. Naja, so ein abfotografiertes Foto aus dem Reiseführer tut es ja auch…

Daneben gab es noch einige andere bedeutende Kulturschätze zu besichtigen. Das Grab des 10. Panchen Lama (s.o.). Die Grabanlage wurde 1993 endgültig fertiggestellt, für die die chinesische Regierung 500 kg Gold für die Vergoldung der Stupa beigesteuert haben soll. Ein Schelm, der Böses dabei denkt… Die Residenz des Panchen Lama befindet sich immer noch auf der Klosteranlage – nur dass der „chinesische“ Panchen Lama dort nur sehr selten und auch nur zu Besuch ist! Das Grab des 4. Panchen Lama (Klostergründer), das aus einem 1662 fertiggestellten 11m hohen, versilberten Grabstupa mit den sterblichen Überresten besteht. Die Bedeutung dieses Grabes ist so hoch, dass die Rotgardisten in der Kulturrevolution diesen als einzigen nicht zerstören durften. Das Grab der 5. – 9. Panchen Lama, das der 10. Panchen Lama 1989 einweihte (s.o.). Ihre Grabmäler wurden während der Kulturrevolution zerstört. An ihrer Stelle steht heute ein 10m hoher Stupa, für dessen Fertigstellung 1.500 kg Silber und 108 kg Gold verbaut worden sein sollen. Die Tantrische und Philosophische Fakultäten haben wir nicht besichtigt. Das Programm reichte auch erst einmal!

Der gesamte Klosterkomplex mit seinen in der Sonne funkelnden goldenen Dächern, die schon von Weitem sichtbar sind, wird von einer Ringmauer eingefasst und von Pilgern in frommer Verehrung auf dem Lingkor umwandelt. Diesen Pilgern schlossen wir uns an. Für die Kora benötigte man rund eine Stunde. So liefen wir von 11.30 – 12.30 Uhr. Der Weg beginnt links des Klosterkomplexes (man läuft wieder im Uhrzeigersinn) und führt über eine Gasse an der Außenseite der Klostermauer entlang bergauf. Wir hatten bei der dünnen Luft wieder ordentlich zu schnaufen. Aber entlang des Weges boten sich grandiose Ausblicke auf Tashilhunpo. Bergab ging es dann auch wieder leichter und schneller und man konnte entspannt miteinander plauschen.

12.30 Uhr dann Mittagessen in der an den Klosterkomplex grenzenden „Fußgängerzone“. Das Restaurant war relativ klein und gemütlich eingerichtet (nicht so touristisch aufgearbeitet). Man saß auf tibetischen Bänken (mit Ornamenten beschnitzt und bemalt) und konnte die tibetische Einrichtung bewundern (ebenfalls mit Holzschnitzereien und bunten Bemalungen. Es gab wieder tibetische Speisen, die in einem Schwung auf den Tisch kamen und sich jeder nehmen konnte, was er wollte. Nach dem Essen fuhren wir zurück ins Hotel: Freizeit! Die angekündigte Möglichkeit, eine Massage zu buchen, erwies sich als etwas schwieriger und so verzichteten wir.

Wir durchliefen die Stadt in einem recht großen Bogen. Über den Obst- und Gemüsemarkt (der für mich aufgrund der Hygiene wieder eine Herausforderung war und für Manfred ein Eldorado an Fotomöglichkeiten bot) ging es weiter bis zum großen Shoppingcenter – in der Hoffnung auf einen guten Espresso/Cappuccino (über das Ergebnis reden wir lieber nicht). Da Shigatse bis zur Grenze die letzte Möglichkeit für Bargeldbesorgungen ist, steuerten wir die „nächste“ Filiale der Bank of China an, die als einzige diese Möglichkeit für ausländische Kreditkarten bietet. Der Weg erwies sich mal wieder länger als erwartet. So schnauften und schwitzten wir – aber kamen ans Ziel, stellten jedoch abends fest, dass man trotz SF 30 und 50+ einen Sonnenbrand entwickeln kann… Zurück in der Nähe unseres Hotels schlenderten wir über den quasi Alltagsmarkt der Einheimischen. Hier gab es mehr oder weniger unter freiem Himmel alles was der Mensch braucht: von Slips und Haushaltsgeräten über Jacken, Zelte, Glücksfahnen, Möbel und vieles mehr. Es machte den Anschein als ob hier tatsächlich noch Tibeter an Tibeter verkaufen. Für uns war es ein Augenschmaus, ein solches Alltaggeschehen erleben zu können. Weiter ging es in Richtung Altstadt über einen weiteren Markt – Souvenirmarkt. Tatsächlich fanden wir auch noch etwas: auf Holz bemalte Alltagszenen mit Yak…

Zum Abendessen hatten wir uns von der Gruppe abgemeldet. Wir wollten endlich mal wieder ein fremdes Land hautnah über eigene Erlebnisse spüren. Manfred hatte das dringende Bedürfnis irgendwo draußen auf einer Terrasse sitzen und Maulaffen feil halten. In der“ Fußgängerzone“ nahe des Klosterkomplexes Tahilhunpo fanden wir ein nettes Restaurant, das im Reiseführer empfohlen wurde. Zwar mussten wir uns auf der Terrasse zunächst Stühle zusammenklauben, bei denen man nicht gleich durch die Sitzfläche brach, aber dann saß man doch recht gemütlich und hatte einen wunderbaren Blick über das Straßengeschehen. Während wir aus dieser Poolposition einiges zu beobachten hatten, mussten wir feststellen, dass wir selbst auch begafft wurden...

Nach einem kurzen Besuch der Toilette merkte Manfred an, wir sollten uns ein anderes Restaurant zum Speisen aussuchen. Auf Nachfrage beschrieb er die Toilette so: direkt neben der Küche, unisex, Porzellanschüssel im Boden mit Wasserschlauch, Sauberkeit landestypisch (nichts anfassen!), nicht abschließbar. Wir einigten uns darauf, dass er die Tür bewacht und wir damit trotzdem in diesem gemütlichen Restaurant zu Abend essen können. So fanden wir uns kurze Zeit später in einem recht großen Restaurantraum wieder, gemütlich tibetisch eingerichtet, an deren großen quadratischen Holztischen (kniehoch) tibetische Großfamilien (von der Großmutter über Onkel zu Enkel), Mönche genauso wie Touristen (von Alternativbackpacker bis Japaner, die von jedem Gericht ein Blitzlichtfoto machten…) Platz fanden. Wir teilten eine großen Tisch mit jungen Männern mit Jungs –aus recht einfachen Verhältnisses stammend, die alles was wir taten (vorwiegend mit Stäbchen unser Essen essen…) mit den Augen aufsaugten. Die fünf jungen, tibetischen Mädels, die den Service leisteten, waren sehr freundlich und schnell. Jeder von uns vertilgte zwei Hauptgerichte (Endlich mal wieder satt essen!!!) und trank ein Bier (ein Prost auf das Bergfest für die Tibet-Reise). Gegen 20.30 Uhr liefen wir satt, zufrieden und bestens gelaunt zurück zum Hotel (500m). Das war auch gut so, da gegen 21.00 Uhr schlicht die Hölle losbrach: Gewitter mit heftigem Regen. Da genoss ich doch lieber die heiße (!) Dusche frönte meinem Hairstyling ;o)

Die Nacht haben wir gut geschlafen mit den üblichen Toilettenunterbrechungen (die Manfred langsam schlecht gelaunt werden ließen). Ich hatte wiederholt völlig wirre Träume…

 

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